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Zirbenholzkugel 830836

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Eine runde Sache. Duftendes Multitalent

Dies Kugel ist aus dem Holz der Zirbe gedreht, einer Kiefernart, die in den oberhalb der Baumgrenze gelegenen Alpenregionen beheimatet ist. Ihr Holz verströmt einen angenehmen, herb-aromatischen Duft. Die Zirbenholzkugel eignet sich als schlichte, duftende Dekoration oder als Handschmeichler, kann aber auch als Verschluss für eine klassisch-italienische Wasserkaraffe mit nach oben gleichmäßig breiter werdender Schütte verwendet werden. Das verwendete Zirbenholz stammt aus dem österreichischen Lungau und ist einerseits fest und robust, andererseits aber auch leicht und weich und liegt angenehm in der Hand.

Das ist (s)ein Holzweg. Der Kunsttischler Konrad Horsch

Ein Produkt, das die Werkstatt von Konrad Horsch verlässt, ist alles andere als nur ein in Form gesägtes oder gedrechseltes Stück Holz – es ist ein Stück Holz mit Geschichte. Zu jeder Messerleiste, die durch seine Hände geht, jedem Nudelholz, dem er den letzten Schliff gibt, kann er die Biografie liefern: Wo stand der Baum, aus dem das Werkstück gemacht ist, wann wurde er gefällt und unter welchen Umständen, welche Pflanzen, Tiere oder Pilze haben warum und in welcher Form Spuren im Holz hinterlassen? Statt beim Holzhändler kauft er sein Rohmaterial daher vorzugsweise dort, wo es gewachsen ist – dann wird, wie man in Fachkreisen sagt, „am Stamm stehend verhandelt“. Oder aber er recycelt alte Hölzer und führt sie einer neuen Nutzung zu, oft vom ursprünglichen Verwendungszweck inspiriert. Nur mit Massivholz zu arbeiten ist für den Kunsttischler aus Iserlohn eine Selbstverständlichkeit, in Manufaktur und mit minimalem Maschineneinsatz. Jedes Objekt, das seinen Namen trägt, wird von ihm selbst hergestellt, egal ob es sich um Einzelstücke wie große Solitärmöbel, Kunstobjekte für den öffentlichen Raum oder eben in Kleinserien hergestellte Produkte wie die im Manufactum Sortiment handelt. Auch wenn es diese nicht nur einmal gibt, werden sie mit der gleichen Sorgfalt für das Detail wie Einzelstücke hergestellt, etwas, das Horsch während seiner Studienzeit beim bekannten Kunsttischler James Krenov in Kalifornien gelernt hat. Und nicht zuletzt macht allein schon der Charakter des Holzes jedes Stück zu einem Unikat. Astlöcher, Jahresringe und Maserungen sind eben nicht uniform – und wären sie es, würde das Holz für Horsch auch seinen Reiz verlieren.

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