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Tischpyramide mit Figuren 838024

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Tischpyramide mit Figuren
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Allgemeine Informationen

Im Erzgebirge haben zwei sich gefunden: Jens Tuffner und Björn Köhler. Beide stehen für eine ausgesprochen klare, geradezu puristische Material- und Designauffassung, der sie mit dieser Tischpyramide nachhaltig Ausdruck verleihen. Und zugleich gelingt ihnen hier ein echtes Kunststück: Bei aller Präzision in Entwurf und handwerklicher Fertigung strahlt ihr Werk eine Wärme und „Beschwingtheit“ aus, die jeden Raum mit einer stimmungsvollen, weihnachtlichen Atmosphäre erfüllt.

Zwei Meister, ein Gedanke. Die Weihnachtsfiguren

In Eppendorf bei Seiffen lebt und arbeitet Drechslermeister Björn Köhler. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, traditionelle handwerkliche Fertigung mit zeitgenössischem Design zu verbinden – in seinen unkonventionellen Weihnachtsfiguren gelingt ihm dies meisterlich. Die Motivwahl gründet auf erzgebirgischen Traditionen, doch sind die Figuren extrem reduziert und zugleich so humorvoll gestaltet, dass ihre farbenfrohe Ungezwungenheit an skandinavisches Design erinnert. Als Kunsthandwerker des Erzgebirges behandelt Köhler in seiner Manufaktur das Material Holz, wie es ihm gebührt: mit Respekt und Formgefühl. Von der Skizze über Drehbank bis zur Lackierung wird jede einzelne Figur von Hand aus massivem Ahornholz gefertigt. Die Lehren (Halteeinrichtungen für Formen, die man an der Drehbank nicht mit der Hand halten kann) werden für jede Form individuell angefertigt, um mustergetreu und sauber bohren, fräsen und schleifen zu können. Bis ins Detail achten Köhler und sein Team auf Präzision, selbst die Passgenauigkeit von Maserung und Maß wird genauestens ausgerichtet.

Zwei Meister, ein Gedanke. Die Tischpyramide

In Jens Tuffner aus Langenweißbach (nahe Chemnitz) hat Köhler einen Gleichgesinnten gefunden. Tuffners im Möbelbau beheimatete Entwürfe sprechen dieselbe minimalistische Formensprache und zeigen denselben Respekt vor dem Material. Seine Tischpyramide bringt genau das mit, was eine Weihnachtspyramide verlangt, nicht mehr – und keinesfalls weniger, funktional und geradezu mathematisch exakt konstruiert. In bestem Tischlerhandwerk werden sämtliche Holzelemente sauber verzapft und verleimt. Die Maserung bleibt durch die Oberflächenbehandlung erhalten und unterstreicht den markanten Charakter des Eichenholzes, zu dem das Aluminium einen ansprechenden Akzent setzt. Nicht zuletzt sind die Steckverbindungen, zum Beispiel der Rotorenblätter aus Aluminium, so präzise gearbeitet, dass nichts wackelt oder rutscht. Die Flügel drehen sauber und leise und bringen Köhlers Weihnachtsfiguren noch einmal so richtig in Schwung.

Volkskunst aus dem Erzgebirge. Seiffen

Dass sich im ursprünglich dicht bewaldeten Erzgebirge eine berühmte Holzkunst herausbildete, erklärt sich nicht allein aus der Verfügbarkeit des Werkstoffes. Als Wirtschaftszweig gewann das Kunsthandwerk umso mehr Bedeutung, als der dortige Bergbau rasch an Ressourcen und Rentabilität einbüßte. In diese Lücke schlüpfte die Volkskunst, welche der Bergbau – nicht weniger als das Weihnachtsfest – noch mit zahlreichen Motiven prägte. Ein Zentrum der Holzkunst bildete sich rund um Seiffen heraus, wo 1853 eine der ersten Fachgewerbeschulen gegründet wurde, um das Kunsthandwerk zu fördern. Im sogenannten Spielzeugwinkel stellen bis heute kleine und große Handwerksbetriebe die Klassiker der Volkskunst des Erzgebirges her: von Reifentier und Räuchermännchen über Bergmannsfigur und Nussknacker bis hin zu Schwibbogen und Flügelpyramide.

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