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Sommerdecke Hanf, 135 × 200 cm 830019

Sale price EUR €149.50 Regular price EUR €299.00

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Leicht und kühlend. Sommerdecke mit Hanffüllung

Hanf als Füllung für eine Sommerbettdecke zu verwenden ist ungewöhnlich, aber naheliegend, da er herausragende Fähigkeiten zur Feuchtigkeitsregulierung besitzt, die er im Sommer besonders gut ausspielen kann. Die Hanffasern können nämlich wie Leinen auch schnell sehr viel Feuchtigkeit – bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts – aufnehmen, ohne sich dabei feucht anzufühlen. Genauso rasch leiten sie die Feuchtigkeit aber auch wieder ab, wodurch Hanf als kühlend empfunden wird. Gleichzeitig sorgt er selbst bei hochsommerlichen Temperaturen für ein trockenes Schlafklima – ideal für tropische Nächte, aber auch für die kühleren Sommernächte. Denn im Gegensatz zu Leinen können die Hanffasern auch wärmen, weil sie innen hohl sind und hier wärmeisolierende Luft speichern. Ein weiterer Pluspunkt, insbesondere für jene, die leichte Decken bevorzugen: Hanffasern haben ein geringes Eigengewicht. Für unsere Sommerdecke werden sie zu einem lockeren, atmungsaktiven Vlies verarbeitet, die Decke ist daher besonders leicht und liegt angenehm luftig auf dem Körper. Das Inlett besteht aus feinem, hautsympathischem Baumwollsatin, die Baumwolle dafür stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Unsere Sommerdecke aus Hanf kann nicht gewaschen werden, das macht jedoch gar nichts, denn die Hanffasern sind aufgrund ihrer glatten Oberfläche und dadurch, dass sie keine Eiweiße (wie Keratin und Lanolin) enthalten, auf natürliche Weise antimikrobiell, antistatisch, schmutzabweisend und im Übrigen auch für Allergiker sehr gut verträglich. Wir empfehlen Ihnen, die Decke regelmäßig gut zu lüften.

Uralt und doch modern. Hanf

Hanf zählt neben Flachs und Nessel zu unseren ältesten Nutz- und Kulturpflanzen. Bis ins 19. Jahrhundert waren sie wichtige Rohstoffe für die Bekleidungsindustrie, für Seile, Taue, Segelstoffe und vieles mehr. Mit der industriellen Revolution und dem Siegeszug der Baumwolle verloren die robusten Faserpflanzen an Bedeutung, dabei punkten sie als schnell nachwachsende, natürliche Rohstoffe bereits bei Anbau und Ernte. So benötigt Hanf deutlich weniger Wasser als Baumwolle. Hanf ist genügsam und schädlingsresistent, sodass weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung Herbizide, Insektizide oder synthetische Dünger eingesetzt werden müssen. Durch ihr großes Wurzelsystem sorgt die tief wurzelnde Pflanze für eine gute Bodenlockerung, was sich positiv auf die Bodengare auswirkt. Und Hanf unterdrückt das Wildkraut-Wachstum, wovon die später in der Fruchtfolge angebauten Kulturen profitieren. Aber auch als Monokultur kann Hanf dank seiner Selbstverträglichkeit mehrere Jahre problemlos auf derselben Fläche angebaut werden. Schließlich ist Hanf als Textil der Baumwolle ebenfalls in vielen Eigenschaften überlegen: Widerstandsfähigkeit und Verschleißfestigkeit der langen, reißfesten Fasern sind deutlich besser, weshalb früher sogar Segeltuch aus Hanf gefertigt wurde. Noch heute sind Gewinnung und Verarbeitung sehr aufwendig, dank neuer Verfahren lassen sich aber mittlerweile aus den eher rauen Hanffaserbündeln sehr feine, gleichmäßige Garne spinnen, wie man sie für Bekleidung und Bettwäsche benötigt. Die Verwendung als Füllung für Bettwaren hingegen ist relativ neu. Bis 1996 war der Anbau von Nutzhanf in Deutschland verboten, seitdem erhöht sich zwar der Anteil an der hiesigen und auch europäischen Hanfproduktion, sie kann jedoch bei Weitem nicht die stark gestiegene Nachfrage decken. Der Großteil der verarbeiteten Hanffasern kommt deshalb aus China.

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