Allgemeine Informationen
Einfacher Hocker mit handwerklichen Details.
Ob als Notsitz oder Beistelltisch im Einsatz – dieser archetypische Schemel aus Eichenholz fällt wegen seiner handwerklichen Details ins Auge. Die Verbindung der drei gedrechselten, sich nach unten verjüngenden Beine mit der Sitzfläche erfolgt nach bewährter Art: In das Hirnholz der durch die Sitzfläche gesteckten und geleimten Beine werden Keile eingeschlagen, welche die Stabilität merklich erhöhen. Anschließend wird der Überstand abgesägt und die gesamte Sitzfläche überschliffen. Diese sichtbare Verbindung kennt man beispielsweise vom klassisch-britischen Windsor Chair, sie wird in diesem Zusammenhang als „wedge joint“ bezeichnet. Gefertigt wird der Schemel in einer Werkstatt im Schwarzwald.
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