Allgemeine Informationen
Auch für Nicht-Instrumentalisten
Ein ausgesprochen melodisch und obendrein leicht zu spielendes Instrument: die von Peter Hokema in Walsrode entwickelte und produzierte Sansula. Anders als ihre Vorbilder, die in Süd- und Mittelafrika verbreiteten Lamellofone – in der Regel aus einem Holzkorpus mit etlichen Stahlzungen bestehend –, verfügt die Sansula über einen mit Schlagzeugfell bespannten Holzrahmen als Resonanzkörper. Zudem kommt sie mit lediglich neun Zungen aus, die so gestimmt sind, dass ihr Zusammenklang einen a-Moll-Akkord (mit zusätzlichem h und f) ergibt – es bedarf also der festen Absicht oder zumindest der groben Fahrlässigkeit, ihr einen schrägen Ton oder eine Disharmonie zu entlocken. Dies beschert auch dem Nicht-Instrumentalisten ein angenehmes Klang- und rasches Erfolgserlebnis. Durch Anheben und Senken des Rahmens – der wird auf dem Tisch aufliegend mit beiden Händen gehalten, während die Zungen mit den Daumen in Schwingung versetzt werden – lassen sich auch imposante (Freunden des E-Gitarren-Spieles als „Wah-Wah“ bekannte) Tremolo-Effekte erzielen.
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