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Pflanzensaft gibt Pflanzen Kraft 831300

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Allgemeine Informationen

Pflanzliche Gieß- und Spritzmittel für den Garten, deren Herstellung und Anwendung aus langjähriger Erfahrung in diesem Band ausführlich beschrieben werden.

Pflanzenkraft nutzbar machen

In diesem Band erfahren Sie, wie Sie aus Pflanzen selbst Jauchen, Brühen, Tees und Auszüge herstellen und diese vielfältig für Ihre Pflanzen einsetzen können – sei es zur Düngung, zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten oder für Saatbäder.

Fachwissen zum biologischen Gartenbau: aus der Abtei Fulda

Seit Jahren bewährt und tausendfach verbreitet sind die kleinen Gartenbroschüren der Fuldaer Nonnen im Selbstverlag. Durch zweckmäßige Gestaltung und Konzentration auf das Wesentliche sind sie dabei besonders erschwinglich. Zudem ist das vielfältige Wissen der Nonnen in diesen Büchern greifbar.

Klostergarten: Erinnerung an das verlorene Paradies

Jeder Garten rührt an eine Sehnsucht, die tief im Menschenherzen schlummert, die Sehnsucht nach jenem Ur- und Glücksgarten der Menschheitsfrühe, dem Ort der Geborgenheit und des Vertrauens, wo das Verhältnis des Menschen zu seinem Gott und Schöpfer noch ungebrochen war. Ist es nicht diese Sehnsucht, diese Erinnerung an das verlorene Paradies, die die Menschen zu allen Zeiten bewegte, Gärten anzulegen und zu pflegen?

Was macht aber einen Garten, unseren Garten, zu einer Welt voller Farben, Düfte und Köstlichkeiten, zu einem kleinen Paradies? Ist es die wohldurchdachte Anlage, sind es die harmonisch aufeinander abgestimmten Gewächse in ihren unterschiedlichen Blüh- und Reifezeiten? Ist es die liebe- und mühevolle Pflege, ist es Sonne, Wind, Regen und Tau zur rechten Zeit? – All das ist wichtig, sicher, aber das Eigentliche bleibt immer ein Wunder, das Eigentliche ist nicht machbar.

Und der Mensch, der mit wachem und liebendem Herzen durch seinen Garten geht, steht staunend vor diesem Wunder: Jedes Jahr begrüßt er freudig den ersten Winterling, der mit seinem warmen Butterblumengelb die noch kalten Januartage wärmt, wartet darauf, dass Schneeglöckchen, Primeln und Veilchen aus dem Winterschlaf erwachen, späht aus, wann endlich ein grüner Schimmer auf dem Land anzeigt, ob die Möhrensaat aufgegangen ist, freut sich am Flor der Sommerblumen und am Flug der Falter, prüft behutsam die reifende Frucht, nimmt den Duft der Erde und der Pflanzen auf, hört den Wind im Laube fließen und weiß doch, dass er selbst mit all seiner Mühe keine Knospe dazu bringen kann, sich zu öffnen. Dass sie es trotzdem tut, dass sie zur Blüte und Frucht heranreift, ist das immer neue Wunder, mit dem der Garten uns beschenkt.

Sr. Christa Weinrich OSBAbtei St. Maria, Fulda

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