Allgemeine Informationen
Pfingstrosen
Pfingstrosen (auch Päonien) gehören neben Magnolien und Seerosen zu den ältesten Blütenpflanzen der Erde; sie sind schon vor mehr als 100 Mio. Jahren entstanden. Wir haben einige seltene, oft historische Sorten zusammengestellt, da diese meist besonders vital und robust sind. Sie sind unempfindlicher gegen Mairegen und heftige Frühsommerwinde, und sie duften verschwenderisch. Pfingstrosen blühen meist ab dem zweiten und eignen sich zur Schnittblumengewinnung ab dem dritten Standjahr. Gut gepflegte Pflanzen können über 50 Jahre alt werden.
Chinesische Pfingstrosen (Paeonia lactiflora)
Diese Pfingstrosen stammen aus dem alten China, wo sie schon um 460 v. Chr. erwähnt wurden. Die Urform war milchweißblühend und – wie die meisten ihrer Nachkommen – stark duftend.
Pfingstrosen teilen
Die langlebigen Staudenpfingstrosen können durchaus 20 Jahre am selben Standort wachsen; sie lassen aber irgendwann in ihrer Blühwilligkeit nach. Im September/Oktober ist dann die ideale Zeit, ältere Stöcke zu teilen: Die Stauden werden zurückgeschnitten, ausgegraben und mit Messer oder Spaten so geteilt, dass jedes Teilstück mindestens 2–3 Knospen für den Neuaustrieb hat. Anschließend flach wieder einpflanzen.
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