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Ohrhänger Biene, goldplattiert 839622

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Numismatischer Schmuck. Silber vergoldet

Die Stadt Ephesos an der Ägäis war einst eines der wichtigsten Handelszentren des Mittelmeers. Mit dem Tempel der Artemis – dem angeblich größten und prachtvollsten Tempel seiner Zeit – beherbergte die Stadt zudem eines der sieben Weltwunder der Antike. Zugleich zählt Ephesos zu den ältesten bekannten Orten mit eigener Münze. Charakteristisch für die städtische Prägung ist die Biene, die als heiliges Tier eine wichtige Rolle für den Kult der Artemis spielt. Eine solche Münze aus Ephesos, die auf den Zeitraum von 323 bis 189 vor unserer Zeitrechnung zu datieren ist, bildet die Vorlage für diese Ohrhänger. Auf der Obverse, der Vorderseite, zeigt sie die Biene mit den griechischen Buchstaben Ε (Epsilon) und Φ (Phi). Auf der Reverse, der Rückseite, sind ein Hirsch mit umgekehrtem Kopf und im Vorderfeld eine Lorbeerpalme zu sehen. Ménard fertigt die Hänger aus goldplattiertem 925er Silber. Es ist ein sogenannter Elektrotyp, bei dem der Schmuck in eine Lösung mit metallischen Ionen getaucht wird. Durch elektrochemische Prozesse wird so eine dünne Schicht aus Gold auf der Oberfläche abgeschieden.

Ménard. Zeitlos schön und gut

Als Gisela und Detlef Menard 1981 ihr eigenes Unternehmen gründeten, lag der Schwerpunkt noch auf dem Vertrieb von Schmuck im antiken Stil. Längst ist daraus ein etablierter Familienbetrieb geworden, der für zeitloses Design und hohe Qualität steht. Um dies zu erreichen, führte Ménard handwerkliche, funktionale und gestalterische Aspekte harmonisch zusammen. So sind etwa die Schließen der Colliers und Armbänder nicht nur ein notwendiges konstruktives Übel, sondern in ihrer zugleich schlichten und wirkungsvollen Ausformung teilweise Schmuckstücke für sich. Kein Wunder, dass Ménard sie musterrechtlich geschützt hat. Fast schon ein Markenzeichen sind die Colliers und Armbänder aus den farbenprächtigen Muranoglasperlen, die von der für ihre Glaskunst berühmten Laguneninsel bei Venedig kommen. Und natürlich verarbeitet Ménard auch klassische Schmuckmaterialien wie Perlen.

Aufgrund der hohen Arbeits- und Sozialstandards, der kurzen Transportwege und der fachlichen Kompetenz setzt Ménard weitestgehend auf den Standort Deutschland: Die Silberschließen etwa kommen aus der Goldstadt Pforzheim, Steine und Ketten aus der Edelsteinstadt Idar-Oberstein. Bemerkenswert ist, dass Ménard bei den Edelmetallen ganz gezielt mit Scheideanstalten zusammenarbeitet, die ausschließlich recyceltes Silber und Gold verwenden.

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