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Laacher Seifenschale 829339

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Eine Fundgrube alter Formen ist die Keramikwerkstatt der Benediktinerabtei Maria Laach bei Andernach. Vieles ist über die Jahre in Vergessenheit geraten, anderes, z. B. Originale von Theodor Bogler, der dort als Mönch und Künstler lebte, wird sorgfältig archivarisch gehütet. In letzter Zeit stellt man sich wieder vermehrt die Frage, welche der bewährten, alltäglichen Gebrauchsgegenstände man wieder aufleben lassen könnte. Ein Ergebnis dieser Überlegungen ist diese Seifenschale. Sie wird aus Westerwälder Ton nach der klassischen Technik in Gipsformen von Hand gegossen, gebrannt und mit einer transparenten, lebensmittelechten Glasur versehen. Die Seife liegt zum Abtrocknen auf fünf Rippen.

Keramik aus Maria Laach

Die Herstellung von keramischen Gegenständen hat in der Benediktinerabtei Maria Laach in der Eifel eine lange Tradition. Das Kloster liegt ohnehin in einer Region, die für dieses Handwerk seit Jahrhunderten bekannt ist. Speziell in Maria Laach erlebte es im frühen 20. Jahrhundert eine neue Blütezeit durch den im Bauhaus ausgebildeten Mönch Theodor Bogler. Nachdem die Keramikwerkstätte nur noch ein Schattendasein führte, wurde sie vor einigen Jahren wiedereröffnet. Aktuell wird sie von Br. Stephan geleitet. Mit ihm wirken die Keramikmeisterin Gabi Schöneberger und die Porzellanmalerin Andrea Lange. Sowohl klassisch an der Scheibe als auch im Gussverfahren, das Bogler etablierte, wird heute wieder gearbeitet.

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