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Arbeiterklasse.
Klebebandabroller aus Metall sind mittlerweile eine Rarität, und wenn sich noch welche finden, sieht man ihnen nur zu oft jene Überdosis Gestaltungswillen an, die schon vielen vom nützlichen Alltagsgegenstand zum „Designobjekt“ mutierten Dingen widerfahren ist. Dieser hier ist von solcher Überhöhung gänzlich frei. Er kommt aus Japan und ist für den von Berufs wegen viel mit Klebeband hantierenden Einzelhändler gemacht – und für den muss er vor allem robust, langlebig, zweckmäßig, variabel und reparabel (kurz gesagt: seinen Preis wert) sein. Der einfach konstruierte, aus Stahlblech gemachte Korpus bekommt durch seinen massiven Stahlfuß Gewicht; Standfüße aus Gummi verhindern, dass er beim Abreißen des Films wegrutscht, was in Summe die Bedienung mit einer Hand ermöglicht. Zwei Kunststoffrollen erlauben den Einsatz von bis zu 2,5 cm breiten Klebefilmrollen mit den gängigen Innendurchmessern von 25 und 75 mm (letztere mit maximal 11,4 cm Außendurchmesser). Die herausnehmbaren Rollen lassen sich ineinanderstecken und wie das angeschraubte Messer aus Stahlblech im Bedarfsfall ersetzen.
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