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Kelim-Teppich handgewebt, 140 × 200 cm 830205

Sale price EUR €173.00 Regular price EUR €579.00

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Rangi za Afrika. Die Farben Afrikas

Der Name ist Programm: Mombasa nennt Finarte diesen Kelim-Teppich. Mit seinen warmen rost-rotbraunen Tönen erinnert er an die rote Erde Afrikas, die gedeckten Blau-, Grün- und Ockertöne lassen an die Weite der Savanne und den Strand am Indischen Ozean denken. Diese Farbgebung kommt nicht von ungefähr, denn das Dessin ist in Zusammenarbeit mit dem finnischen Fair-Trade-Label Mifuko entstanden. Der Einfluss kenianischer Tradition undHandwerkskunst gründet auf der engen Verbundenheit der beiden Mifuko-Gründerinnen zu Land und Leuten und zeigt sich in allen Entwürfen. Gewebt wird der Teppich jedoch wie alle Finarte-Teppiche in Indien. Dank der dort traditionellen Kelim-Technik, bei der auf beiden Seiten des Teppichs das Muster entsteht, ist er beidseitig verwendbar. Ein kleines, aber feines Detail bilden die geknüpften Fransen. Der Teppich lässt sich überall in der Wohnung einsetzen, und da er flach gewebt ist (Florhöhe 0,5 cm), eignet er sich auch für Durchgangsbereiche und Flure. Der Teppich ist von Hand gewebt, kleine Unregelmäßigkeiten in Farbe, Gewebe und Größe können daher auftreten. Sollten sich einmal Flecken auf den Teppich verirren, empfehlen wir, diese mit (wenig) kohlensäurehaltigem Wasser zu behandeln und sanft mit einem Lappen abzutupfen. Für die gründlichere Reinigung bitte den Teppich in die professionelle Reinigung geben.

Finarte. Erfinder eines Klassikers

Wer kennt ihn nicht, den bunten, finnischen Flickenteppich – weniger bekannt hingegen ist seine Erfinderin Eija Rasinmäki. Seit sie schon in jungen Jahren einen Webstuhl von ihrer Mutter, selbst  Weberin, geschenkt bekam, hat sie sich für das Teppichweben begeistert und später die Passion zum Beruf gemacht. Von Anfang an, bereits seit 1970, verwendetet sie recycelte Baumwolle oder webte aus Resten – lange bevor der Begriff Upcycling geprägt wurde. Mit ihrem Mann gründete sie 1985 die Firma Finarte, um erschwingliche, dennoch hochwertige, ressourcenschonend produzierte Teppiche anbieten zu können. Designte sie anfangs alle Teppiche selbst, arbeitet sie mittlerweile mit einer Reihe unterschiedlichster Designer zusammen. Die gemeinsame Klammer ihrer Entwürfe bildet dabei die Verbindung von traditionellem finnischem Webhandwerk mit modernem finnischem Design.

Wasser sparen durch Upcycling

Seit den 1990er Jahren lässt Finarte die Teppiche in Indien herstellen, eine bewusste Entscheidung für den Produktionsort: Dort, wo die Baumwolle wächst, verarbeitet und upgecycelt wird, soll sie auch gewebt werden. Von der Textilindustrie bezieht die Firma Webkantenreste, Produktionsüberhänge sowie Schnittreste, recycelt sie und webt daraus schließlich Teppiche. Pro Kilogramm recycelter Baumwolle können so etwa 11.000 Liter Wasser gespart werden – die Menge, die bei der Produktion von einem Kilogramm frischer Baumwolle nötig wäre. Beim Upcycling werden die unterschiedlichsten Baumwollreste, meist aus der Bekleidungsindustrie, zu Fasern zerkleinert und zu neuem Garn versponnen. Neben recycelter und aufbereiteter Baumwolle verwendet Finarte andere natürliche Materialien wie Schurwolle, Jute und Lederreste, und seit 2018  fertigt man auch Teppiche aus PET-Material, das aus recycelten Plastikflaschen gewonnen wird.

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