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Bogler-Trinkgefäß Himmelblau-Himbeer 840160

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Außer der Reihe farbig: ein Fundstück

Den Übergang vom Handwerk zum Kunsthandwerk markiert dieses ungewöhnliche Trinkgefäß, das die Keramikwerkstatt der Abtei Maria Laach wieder aufgelegt hat. Wieder aufgelegt deshalb, weil das Original noch von Theodor Bogler stammt, der bis 1968 die Werkstatt leitete und als Bauhäusler entsprechende Formensprache ins Kloster mitgebracht hatte. Schätzungsweise aus dem Beginn der 1960er Jahre rührt dieses Modell her. Es ist schlicht in seinen Proportionen, ungewöhnlich immerhin mit dem kompakten Fuß und der nach oben hin, zum Trinken sehr angenehmen Form. Ob Wasser, Saft, Buttermilch, Tee – für viele Getränke eignet sich dieses Gefäß, das nahezu 400 ml fasst und Kaltes oder Heißes längere Zeit auf Temperatur hält. Doch neben der Funktionalität fällt die Farbgebung auf: himmelblau, wie ziehende Wolken, außen, himbeerrot innen, an den Rändern changierend konturiert, hat man Freude allein am Ansehen, am Nachsinnen über den Farbverlauf, vielleicht sogar am Träumen. Eine Zierde ist es allemal, und ein Beweis der Stilsicherheit seines Schöpfers.

Keramik aus Maria Laach

Die Herstellung von keramischen Gegenständen hat in der Benediktinerabtei Maria Laach in der Eifel eine lange Tradition. Das Kloster liegt ohnehin in einer Region, die für dieses Handwerk seit Jahrhunderten bekannt ist. Speziell in Maria Laach erlebte es im frühen 20. Jahrhundert eine neue Blütezeit durch den im Bauhaus ausgebildeten Mönch Theodor Bogler. Nachdem die Keramikwerkstätte nur noch ein Schattendasein führte, wurde sie vor einigen Jahren wiedereröffnet. Aktuell wird sie von Br. Stephan geleitet. Mit ihm wirken die Keramikmeisterin Gabi Schöneberger und die Porzellanmalerin Andrea Lange. Sowohl klassisch an der Scheibe als auch im Gussverfahren, das Bogler etablierte, wird heute wieder gearbeitet.

Hinweis:

Bestimmte Herstellungsschritte finden in Handarbeit statt. Geringe Maß- und Farbabweichungen können daher vorkommen.

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