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Bettbezug Hanf und Leinen, Natur, 135 × 200 cm 830039

Sale price EUR €173.00 Regular price EUR €479.00

Größe 135 × 200 cm

  • 135 × 200 cm
  • 155 × 220 cm

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Bettbezug Hanf und Leinen, Natur, 135 × 200 cm
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Die österreichische Leinenweberei Vieböck fertigt seit 1832 herausragende Leinen- und Leinenmischgewebe. Zu den jüngsten Produkten gehört diese Winterbettwäsche, die ihre wärmenden Eigenschaften dem Hanfanteil von 59 Prozent verdankt. Eigens für Manufactum werden die Bezüge mit Zwirnknöpfen in Schwarz versehen. In dieser Ausführung erhalten Sie die Hanf-Bettwäsche nur bei uns.

Winterwarm und weich. Bettwäsche aus Hanf und Leinen

Bei dieser Bettwäsche sorgt die Kombination aus wärmendem Hanf (59%) und kühlendem Leinen (41%) besonders im Winter für ein angenehmes Schlafklima. Beide Materialien können viel Feuchtigkeit aufnehmen und sie rasch wieder ableiten. Im Unterschied zu Leinen, das als guter Wärmeleiter klassischerweise für Sommertextilien verwendet wird, kann Hanf jedoch auch wärmen. So unterstützt die Hanf-Bettwäsche ein ausgeglichenes und angenehm temperiertes Schlafklima unter Ihrer Winterdecke. Die Hanf- wie auch die Leinenfasern zeichnen sich durch eine sehr glatte Oberfläche aus und werden deshalb als besonders angenehm auf der Haut empfunden. Gleichzeitig sind sie schmutzabweisend und daher leicht zu reinigen. Für unsere Bettwäsche werden die Hanf- und Leinenfasern zu feinem Garn (Stärke 26 Nm) gesponnen und zu einem dichten, leinwandbindigen Gewebe (Flächengewicht 178 g/qm) verarbeitet. Dank einer Vorwäsche ist die Bettwäsche bereits schmiegsam und weich im Griff, zeigt also nichts mehr von der für Hanf und Leinen typischen anfänglichen Steifigkeit. Wie Leinen ist Hanf strapazierbar und reißfest, sodass es vielen Wäschen standhält und mit jedem Waschgang etwas weicher wird. Beim Bügeln der pflegeleichten Bettbezüge sollten Sie lediglich darauf achten, dass das Hanf-Leinen-Gewebe noch etwas feucht ist.

Uralt und doch modern. Hanf

Hanf zählt neben Flachs und Nessel zu unseren ältesten Nutz- und Kulturpflanzen. Bis ins 19. Jahrhundert waren sie wichtige Rohstoffe für die Bekleidungsindustrie, für Seile, Taue, Segelstoffe und vieles mehr. Mit der industriellen Revolution und dem Siegeszug der Baumwolle verloren die robusten Faserpflanzen an Bedeutung, dabei punkten sie als schnell nachwachsende, natürliche Rohstoffe bereits bei Anbau und Ernte. So benötigt Hanf deutlich weniger Wasser als Baumwolle. Hanf ist genügsam und schädlingsresistent, sodass weder beim Anbau noch bei der Ernte und Verarbeitung Herbizide, Insektizide oder synthetische Dünger eingesetzt werden müssen. Durch ihr großes Wurzelsystem sorgt die tief wurzelnde Pflanze für eine gute Bodenlockerung, was sich positiv auf die Bodengare auswirkt. Und Hanf unterdrückt das Wildkraut-Wachstum, wovon die später in der Fruchtfolge angebauten Kulturen profitieren. Aber auch als Monokultur kann Hanf dank seiner Selbstverträglichkeit mehrere Jahre problemlos auf derselben Fläche angebaut werden. Schließlich ist Hanf als Textil der Baumwolle ebenfalls in vielen Eigenschaften überlegen: Widerstandsfähigkeit und Verschleißfestigkeit der langen, reißfesten Fasern sind deutlich besser, weshalb früher sogar Segeltuch aus Hanf gefertigt wurde. Noch heute sind Gewinnung und Verarbeitung sehr aufwendig, dank neuer Verfahren lassen sich aber mittlerweile aus den eher rauen Hanffaserbündeln sehr feine, gleichmäßige Garne spinnen, wie man sie für Bekleidung und Bettwäsche benötigt. Die Verwendung als Füllung für Bettwaren hingegen ist relativ neu. Bis 1996 war der Anbau von Nutzhanf in Deutschland verboten, seitdem erhöht sich zwar der Anteil an der hiesigen und auch europäischen Hanfproduktion, sie kann jedoch bei Weitem nicht die stark gestiegene Nachfrage decken. Der Großteil der verarbeiteten Hanffasern kommt deshalb aus China.

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