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AstroMedia Mikroskop Bausatz 841191

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Faszinierend. Die Erforschung des Mikrokosmos

Niemand weiß, wer wann das Mikroskop erfunden hat. Seine Anfänge liegen im 16. Jahrhundert, das erste zusammengesetzte Lichtmikroskop wurde vermutlich in den Niederlanden konstruiert, und als bedeutender Pionier der Mikroskopie tat sich im 17. Jahrhundert der Niederländer Antoni van Leeuwenhoek hervor. Doch auch wenn uns das eindeutig erste Mikroskop in der Geschichte verborgen bleibt, mit seiner Erfindung offenbart sich dem Menschen die faszinierende Welt der Kleinen und Kleinsten.

Einen ersten scharfen Blick in den Mikrokosmos vermittelt Ihnen bereits dieses 70-fach vergrößernde monokulare Lichtmikroskop. Seine Bauart geht auf den englischen Feinmechaniker Edmund Culpeper zurück, der um 1725 erfolgreich das Dreibeinmikroskop einführte (bis ins 19. Jahrhundert gehörte es zum Standard des Instrumentenbaus). In unserem AstroMedia Culpeper-Mikroskop bilden fünf aus Acrylglas geschliffene Linsen – zwei im Objektiv und drei im Okular – die leistungsstarke Optik, deren Berechnung fachmännisch-präzise von der Optikwerkstatt Wolfgang Busch (Ahrensburg) durchgeführt wurde. Die Schärfeeinstellung erfolgt über das Exzenterrad, an dem Sie den Tubus in der Höhe verschieben; die Beleuchtung übernimmt eine LED-Leuchte, die mithilfe von zwei Knopfzellen (CR2032) betrieben wird. Besonders schön: Bei eingelegtem Objekttisch können Sie von der Auflicht- zur Durchlichtmikroskopie wechseln, indem Sie die LED-Leuchte vom Fuß abnehmen und von der Seite unter den Objekttisch leuchten lassen. Dort befindet sich ein Durchlichtreflektor, der seitlich einfallendes Licht nach oben zum Objektiv lenkt. Auf diese Weise können Sie nicht nur die Struktur einer Vogelfeder oder den Körperbau eines Insekts studieren, sondern auch Untersuchungen zum Beispiel eines Heuaufgusses vornehmen: Dank der 70-fachen Vergrößerung lassen sich mit diesem Mikroskop durchaus Wasserflöhe oder Rädertierchen unter die Lupe nehmen. Übrigens können Sie den Objekttisch drehen, um beispielsweise ein Glasträgerpräparat aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, und ebenso komplett herausnehmen, um das Mikroskop kurzerhand über dem Objekt Ihres wissenschaftlichen Interesses zu positionieren.

Es braucht lediglich einige unterhaltsame Stunden Ihrer Zeit – je nach Erfahrung der Bastler*innen schätzt der Hersteller 10 bis 14 Stunden ein – und wie gewohnt etwas Konzentration und Geduld, bis Sie den vorliegenden Bausatz zum voll funktionsfähigen Mikroskop zusammengesetzt haben. Zusätzlich benötigen Sie die üblichen Utensilien wie ein scharfes Bastelmesser, ein Falzbein und Alleskleber, um alsbald in den faszinierenden Mikrokosmos eintauchen und mit neuen Einblicken und Einsichten wieder auftauchen zu können.

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